Bilder des Monats 2023

Februar
Für Tanzveranstaltungen musste 1929 eine Genehmigung beim Landratsamt, also bei der Kreisverwaltung, eingeholt werden. Für die Genehmigung des Faschingsballs am 3. Februar beim Gastwirt Barkhoff zahlte der Gesangverein "Concordia", der Vergänger des heutigen Männergesangvereins, eine Lustbarkeitssteuer (es war ja eine Tanzlustbarkeit!) von 10,- Reichsmark.
März
Das Dorster Sösewehr im Laufe der Zeit: von 1952 über 1969, 2020 und 2023. (Bilder von Armin Uhe, August Lüer, Birgit Jäger, Andreas Nackunstz.)
April
Juxspiel 1955, SC Dorste – Feuerwehr Dorste, mit dem Bericht des Osteroder Kreisanzeigers. Leider hat es aus nicht bekannten Gründen mit der Errichtung der sanitären Anlage dann doch nicht geklappt.

Mai
Schüttenhoff 1958: da haben die Buren als Barrikade nur mal zwei Leiterwagen aus einer Scheune gezogen, trotzdem hatten alle Spaß. Ich hoffe dieses Jahr sind die Buren ähnlich fair ("Was Menschenhand aufbaut, kann Menschenhand abräumen!") Vor der Barrikade auf der Meierbreite stehen von links nach rechts: Friedrich Töpperwien (109), Gustav Eberhard (64), Reinhold Dix („Milchkontrolleur“ 96), Wilfried Oppermann (74), Willi Ernst („Wedde“, 245).

Juni
Schüttenhoff 1958, Sonntag nach Pfingsten: auf dem Weg zur Kranzniederlegung von der Kirche zum Ehrenmal auf dem Friedhof (das Ehrenmal auf dem Kirchhof wurde erst 1962 errichtet) sind hier Arnold Wedemeyer (neuer 1. Schützenmeister, alte Hausnr. 60), amtierender 1. Schützenmeister Friedrich Wedemeyer (217), amtierender 2. Schützenmeister Friedel Ernst (136), neuer 2. Schützenmeister Richard Exner senior (226). Da Arnold Wedemeyer 1961 verstarb, wurde Richard Exner 1. Schützenmeister und Willi Wöhlke rückte als 2. Schützenmeister nach.

Juli
Bild von einem Ausflug Dorster Frauen (Rotes Kreuz?) vielleicht Anfang der 1960er Jahre. (Für genauere Hinweise zum Bild wäre ich sehr dankbar!) Im Hintergrund eine sogenannte "Nissenhütte", eine von dem kanadischen Ingenieur und Offizier Peter Norman Nissen im Jahr 1916 entwickelte Wellblechhütte (50 qm Fläche) in Fertigteilbauweise mit halbrundem Dach. In der Nachkriegszeit diente das in Europa zunächst militärisch eingesetzte Material beim Aufbau von Internierungs-, Gefangenen- und Entlassungslagern. In Deutschland wurden in der britischen und der amerikanischen Zone und im britischen Sektor von Berlin Nissenhüttenlager für die große Zahl der infolge von Vertreibung und Bombenangriffen obdachlos gewordenen Menschen errichtet. Bis zu zwei Familien wurden in dem durch eine dünne Wand getrennten Raum untergebracht. Berichten zufolge wohnten alleine in Hamburg bis zu 14.000 Menschen in diesen Unterkünften. (Wikipedia)

August
Da es zur Zeit nicht so sommerlich ist, eine Winteraufnahme aus dem Fundus Bodo Klages: Das Bild entstand vermutlich im Mitteldorf (alte Hausnummer 112?), über weitere Details (Aufnahmejahr, Namen usw.) würden wir uns freuen.

Oktober
Spinnstube 1948 bei Claus Zwischen den Zäunen. Mit Schifferklavier Wilfried Klages (Jg. 1930), an seiner rechten Seite seine spätere Ehefrau Hilde, geborene Ernst (136), dahinter Hans-Jürgen Höppner.









